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Nicht diese Werte radikal zu senken, ist das Ziel. Dies wäre nur über ständig sehr niedrige Blutzuckerwerte zu erreichen. Die Folgen davon aber wiederum wären häufige, gefährliche Unterzuckerungen. Gemeinsam mit Ihrem Arzt sollten Sie daher Ihren individuellen anzustrebenden HBA1C-Wert festlegen.
Eingetragen im "Gesundheitspass Diabetes" lässt er sich immer mit den gemessenen Werten vergleichen, egal, wo die Messung erfolgt.

Aber Achtung! 
Die Ergebnisse unterschiedlicher Labors können bei diesem Wert schwanken. Das liegt einerseits an den verschiedenen Untersuchungsmethoden, die eingesetzt werden.
Andererseits weisen alle heutigen Methoden noch eine gewisse Ungenauigkeit auf.
Fragen Sie deshalb stets danach, welcher Wert als normaler HBA1C-Wert für Nicht-Diabetiker gilt. Damit können Sie dann letztlich Ihren eigenen Wert vergleichen und beurteilen.  
Bei einem hohen HBA1C-Wert ist beispielsweise die Sauerstoffversorgung über das Blut eingeschränkt. Dies wird verursacht durch Zuckerablagerungen am Hämoglobin. Auch in den Blutgefäßen, an den Organen lagert sich Traubenzucker ab. So kommt es durch derartige langfristige Blutzuckererhöhungen zur Entwicklung von Folgeschäden.  

Der HBA1C-Wert ist also der entscheidende Messwert, mit dem die durchschnittliche Diabeteseinstellung beurteilt werden kann.
Je länger und je öfter der Blutzucker in den vergangenen sechs bis acht Wochen vor der Ermittlung des Wertes erhöht war, um so mehr Hämoglobin konnte sich mit dem Traubenzucker verbinden.
Streben Sie deshalb an, regelmäßig einmal im Vierteljahr den HBA1C-Wert bestimmen zu lassen!
Fragen Sie in Ihrer Apotheke danach! Gern hilft man Ihnen weiter oder bestimmt diesen Wert.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.