Wer die Abwehrkräfte des Körpers unterstützt, kann Beschwerden lindern und Schlimmerem vorbeugen. Dazu: Der Schnupfen-Knigge.
Oft bahnt sich die Erkältung mit Frösteln und Abgeschlagenheit an. Ein bis fünf Tage später kommen dann Schnupfen, Husten, Halsweh, Heiserkeit, manchmal auch Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen dazu. Was Ihnen hilft, wann Sie zum Arzt gehen sollten, wie Sie vorbeugen können.
Erkältung
Was steckt dahinter?
Warum erwischt uns die Triefnase immer wieder? Und warum gibt es noch keine „Schnupfenimpfung“?
Hygiene
Der Schnupfen-Knigge
Warum es vielleicht eleganter, aber gleichzeitig riskant ist, das Niesen zu unterdrücken und warum Sie bei einer Erkältung lieber aufs Händeschütteln verzichten sollten
Was am besten hilft
Auch wenn die durchschlagende „Schnupfenmedizin“ noch auf sich warten lässt: es gibt gute Möglichkeiten, die lästigen Beschwerden zu mildern
- Warme Dämpfe lösen den Sekretstau in Nase, Nasennebenhöhlen und Bronchien Inhalieren gegen verstopfte Nase
- Nasentropfen Nasentropfen und -sprays lassen die entzündete Nasen- und Rachenschleimhaut abschwellen
- Hustenblocker und Schleimlöser In der ersten Phase lindern Hustenblocker den Hustenreiz, in der zweiten Phase erleichtern schleimlösende Wirkstoffe das Abhusten
- Hilfe bei Halsweh Maßnahmen zum Befeuchten und Desinfizieren der Schleimhaut helfen gegen Halsschmerzen
- Kopf- und Gliederschmerzen bessern sich durch ein leichtes Schmerzmittel, zum Beispiel Paracetamol. Eine pflanzliche Alternative ist der Hauptwirkstoff von Silberweide und Mädesüß, das Salicin: es senkt Fieber, hemmt Entzündungen, stillt Schmerzen bei fieberhaften Erkältungen, lindert zum Beispiel leichte Kopfschmerzen. In Heilpflanzen-Tees ist die Weidenrinde oft kombiniert mit schweißtreibenden Heilpflanzen wie Lindenblüten und Holunderblüten.
- Inhaltsstoffe zahlreicher Heilpflanzen lindern Erkältungsbeschwerden. Ihre Wirkung entfalten sie zum Beispiel in Form von Tees oder als Badezusatz.
