Plastikgeschosse können schwere Verletzungen verur
Kurz vor Weihnachten haben Kinderärzte vor schweren Verletzungen durch so genannte Soft-Air-Waffen gewarnt. Durch die mit hohem Druck verschossenen Plastikkugeln könnten vor allem im Auge schwere, manchmal dauerhafte Verletzungen der Hornhaut und Netzhaut entstehen, erklärte Wolfram Hartmann, Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, in Köln. In manchen Fälle könnte dies sogar bis zur Erblindung führen.
Zwar tragen viele Schützen Schutzmasken oder Schutzbrillen, wenn sie sich zum "organisierten Abballern" in Wäldern oder auf Brachgeländen verabreden. Jüngere Kinder schießen laut Hartmann jedoch meist ohne Schutz auf Spielplätzen oder im elterlichen Garten. Dabei tragen weder sie noch die Spielkameraden einen Schutz.
Inzwischen schießen dem Verbandschef zufolge schon Grundschüler mit den Pistolen, die echten Waffen täuschend ähnlich sehen. Eltern sollten deshalb hart bleiben, wenn ihr Kind sich eine Soft-Air-Waffe zu Weihnachten wünscht.
