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Morgens:

Seine tägliche Hoch-Zeit naht im Morgengrauen: Zwischen sechs und sieben Uhr produzieren die Hoden so viel Lusthormon Testosteron wie zu keiner anderen Tageszeit. Diese Triebe treffen aber erst später auf Gegenliebe - ihre Liebeskurve erreicht um acht Uhr den ersten Höhepunkt. Für den Mann lohnt das Warten, denn sein Lustgefühl hält länger an, die Potenz ist jetzt kaum geschwächt. Acht Uhr ist die ideale Sex-Weckzeit.

Mittags:

Das allgemeine Leistungstief zwischen 13 und 15 Uhr erfasst auch das Nervenzentrum im Zwischenhirn, wo der Hormonhaushalt der Liebe gesteuert wird. Außerdem flacht die Blutdruck-Kurve ab, männlicher und weiblicher Organismus arbeiten auf Sparflamme.

Abends:

Den zweiten und letzten Spitzenpegel des Tages erreichen Mann und Frau gemeinsam zwischen 18 und 20 Uhr. Danach sinken Hormonproduktion, Puls und Temperatur beständig, zur Mitternacht flacht die Lustlinie zum Tiefstand ab.

Außerplanmäßig:

Zwei Faktoren beeinflussen die Sex-Uhr: