Zielgerecht einsetzendes und lebenslang mögliches Beherrschen der Ausscheidung von Harn und Stuhl ist eine wesentliche Voraussetzung für die Gesellschaftsfähigkeit jedes Einzelnen.
Mit dem medizinischen Begriff Inkontinenz wird der Verlust der Fähigkeit bezeichnet, Urin oder Stuhl bewusst zurückzuhalten und nach eigenem Willen den Zeitpunkt der Entleerung zu bestimmen.
Die Harninkontinenz - der unfreiwillige Abgang des Urins - tritt am häufigsten auf.
Mit Hilfe von Inkontinenzprodukten kann man die Situation der betroffenen Personen wesentlich erleichtern, ihre Mobilität fördern, d.h. also eine weitgehend unbefangene Teilnahme am Leben ermöglichen.
Medizinisch gesehen ist die Blasenschwäche keine Krankheit, sondern das Begleitsymptom einer Grunderkrankung, die medizinische abgeklärt werden muss.
